03.12.2024
Jahreshauptversammlung 2024 mit Neuwahlen

Bewährtes Führungsduo bei den Freien Wählern

Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Mitterteich in der Brauereigaststätte Hösl, die erfreulich gut besucht war und bei der als besonderer Gast Hubert Schicker, der Kandidat der Freien Wähler für die anstehende Bundestagswahl begrüßt werden durfte, standen diesmal turnusgemäß die Neuwahlen der Vorstandschaft an.

Zunächst gab der bisherige Vorsitzende Klaus Schuller einen kurzen Überblick über die aktuellen Stadtratsthemen. Nach wie vor stellt die Migration die Stadt vor Herausforderungen, das ehemalige Kloster Fockenfeld erweist sich in diesem Zusammenhang nach wie vor als Segen für die Unterbringungen. Erfreulich zeigte sich Klaus Schuller über die touristische Entwicklung, auch die Steuereinnahmen zeigen sich noch als solide, auch wenn Mitterteich diesmal bei der Stabilisierungshilfe leer ausging. 

Der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Bernhard Thoma, verwies auf den weiter hohen Bedarf an Kindergartenplätzen, die erfolgende Sanierung der Wasserleitungen, die geänderten Hebesätze der Grundsteuer und die außerordentlich gute Ausstattung des Bauhofs, durch die dieser nun in der Lage ist, erhebliche Arbeiten in Eigenregie vorzunehmen, wodurch Kostenersparnisse zu erwarten sind.  

Als Dritter sprach der hiesige Freie Wähler Bundestagskandidat Hubert Schicker. Der Wirtschaftsingenieur und Nebenerwerbslandwirt erläuterte anschaulich, wie oft derzeit Gesetze geschaffen werden, die zwar gut gemeint seien, jedoch aufgrund fehlenden Praxisbezugs überflüssige Kosten produzieren und Praktikern wie ihm das Leben schwermachen.

Schicker erläuterte, dass er sich daher trotz der für eine kleine Partei nicht einfachen Ausgangsposition zu einer Kandidatur entschieden habe und verwies darauf, wie bitter nötig es sei, wieder frischen Wind nach Berlin zu bringen und sich dort für die Anliegen des Mittelstandes und der kleineren und mittelständischen Unternehmen einzusetzen. Dafür seien die Freien Wähler mehr als jede andere Partei durch Ihre Mitgliederstruktur die richtige Wahl. Die Chance auf einen Einzug in den Bundestag sei, nicht zuletzt durch die Direktmandatsklausel, durchaus gegeben, und jede Stimme für die Freien Wähler zeige den Wunsch der Wähler nach praxistauglicher Gesetzgebung.

Nach der Verabschiedung von Hubert Schicker wurden die Neuwahlen abgehalten. Unter der Leitung des als Wahlvorstand agierenden Stadtrats Bernhard Thoma wurde Klaus Schuller mit überwältigender Mehrheit als erster Vorstand bestätigt. Als zweite Vorsitzende unterstützt ihn seine Stadtratskollegin Sonja Gleißner. Die Verantwortung als Kassier trägt Max Bleistein, als Schriftführerin wurde Daniela Steger gewählt. Als Beisitzer fungieren in den kommenden Jahren Anja und Thomas Dubrowski, Michael Zintl und Fritz Bergmann, die Kassenprüfung obliegt Walter Siller und Nicole Schuller.

Danach ging man zum gemütlichen Teil über, wobei besonders die an diesem Tag erstmalig zu bewundernde Weihnachtsbeleuchtung von allen Seiten gelobt wurde.