27.08.2020
Ferienprogramm der Stadt Mitterteich - FWM zaubern

„Simsalabim" und "Abrakadrabra“ - Ferienprogramm der Freien Wähler "Wir lernen zaubern"

„Wir lernen zaubern". Dazu waren im Rahmen des Ferienprogramms 14 Kinder der Einladung der Freien Wähler Mitterteich gefolgt. Aus Dingolfing reiste dazu die Zauberin Antonella an, die zur Begrüßung gleich einige "zauberhafte" Tricks vorführte. So ließ sie von den Kindern aus acht verschiedenfarbigen, einzelnen Socken einen aussuchen und „Simsalbim", als sie ihre Hosenbeine hochzog, hatte sie den zweiten gleichfarbigen Socken an ihrem rechten Bein. Weil die Kinder zugaben, dass sie gerne Nudeln äßen, zauberte Antonella aus drei großen, gleich langen „Nudeln" zwei kurze und eine lange Nudel. Für diese und weitere Kunststücke erhielt sie natürlich großen Beifall. Aber jetzt war die Zeit gekommen, dass die Teilnehmer selbst einige Zaubertricks lernen sollten. Antonella erklärte: „Ihr müsst ganz konzentriert mitarbeiten, sonst klappen die Tricks nicht.“ Diesen Ratschlag befolgten die Kinder in den nächsten Stunden gewissenhaft. Jedes Kind erhielt einen "Zauberstab". Lässt man ihn los, so fällt er natürlich zu Boden. Durch Konzentration und Stabilisierung der Hand, gelingt es nun, den Stab senkrecht in der Luft zu halten, obwohl die Hand offen ist. Mit viel Eifer übten die Kinder und nach kurzer Zeit beherrschten sie den Trick. "Wir können nun durch Zugabe von Zaubersalz und unter Verwendung eines Zauberspruchs kleine Bällchen durch den festen Boden einer Büchse nach unten zaubern." Ein Teilnehmer kannte den Trick schon und führte ihn vor. Das sorgte natürlich für großes Erstaunen. Nun die Kinder mit Unterstützung von Antonella auch selbst diese Zauberei erlernen. Mit Konzentration und großem Eifer beherrschten die Kinder schließlich dieses Kunststück perfekt. Am nächsten Tag traf ein Betreuer zufällig eine Mutter und die erzählte: „Unsere Tochter hat gleich nach der Veranstaltung bei der Brotzeit im Zoigl den staunenden Zuschauern dieses Zauberkunststück vorgeführt und erhielt dafür großen Applaus."  Aber weiter ging es mit der Zauberei: Aus acht verschiedenen, offen auslegten Karten sollte ein Kind sich eine merken. Nun wurden die Karten umgedreht, gemischt und in zwei Reihen gelegt. Das Ganze erfolgte noch zweimal. Dann verteilte Antonella die Karten- mit den Bildern nach unten- über den ganzen Tisch. Durch Zugabe von Zaubersalz und Verwendung von „Abrakadabra" zog es nun die Hand der Zauberin magisch immer wieder zu einer Karte hin. Als sie dann diese Karte umdrehte, war es die Karte, die sich das Kind gemerkt hatte. Jetzt waren die Teilnehmer wieder an der Reihe, um das Kunststück selbst zu erlernen. Auch hier waren große Mühe und Konzentration erforderlich, aber „Hurra!": Nach einiger Zeit saß auch dieser Trick. Wie im Flug verging die Zeit und nun galt es noch einen „mentalen Trick“  zu erlernen. Dazu mussten  Kinder eine große und vier kleine Zauberkarten mit Tiermotiven aus einem großem Blatt ausschneiden und und auf Unterlagen kleben Mit Hilfe der Karten und durch „Gedankenübertragung" konnte Antonella das Tier, das sich ein Kind gemerkt hatte, auf ihrer großen Karte zeigen. Auch dieser Trick wurde den Kindern noch erklärt und leider waren die drei Stunden schon vorbei. Noch ein gemeinsames Foto, dann bedankten sich die Kinder mit großem Applaus bei Antonella für die erlernten Zaubertricks und verabschiedeten sich. Begeistert erzählten die Kinder, als sie von ihren Eltern abgeholt wurden, von dem „zauberhaften" Nachmittag.